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36. PÄDAGOGISCHE WOCHE
05. BIS 09. NOVEMBER 2018
IM MATERNUSHAUS


„WAS UNS DER TOD ZU DENKEN GIBT“ – VOM ANFANG IM ENDE


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Unser Jahresthema für 2018 lautet: „Was uns der Tod zu denken gibt“ – Vom Anfang im Ende. Das Thema geht uns alle unmittelbar an, denn von der Wirklichkeit des Todes ist kein Lebewesen ausgenommen. Alle müssen sterben – ausnahmslos. Den Menschen ist jedoch eigen, sich zu dieser Tatsache verhalten zu können. Wir wissen um unsere Sterblichkeit und sind uns der Endlichkeit des Lebens bewusst. Und dies wirkt in irgendeiner Weise auch auf unser Denken und Tun – zumal als glaubende Menschen.
In der Pädagogischen Woche 2018 wollen wir uns daher den vielfältigen Spuren der Wirklichkeit des Todes und der christlichen Hoffnung auf Auferstehung und Vollendung nähern und diese zu vertiefen suchen. Es geht darum, zu diesem Thema  gewissermaßen einen persönlichen Zugang zu eröffnen, nach der Endlichkeit und Befristung des Lebens und deren Konsequenzen zu fragen und uns damit gleichzeitig auch aus der Perspektive der eigenen Glaubensüberzeugung mit den Fragen von Tod und Sterben zu befassen: Was bedeutet das Wissen um die eigene Sterblichkeit? Was ist die gegenwärtige Bedeutung des künftigen Todes und woraus bezieht der Tod seinen Sinn?
Unlösbar verbunden mit der Erfahrung des Todes ist für die Christen der Glaube an die Auferstehung: Jesus ist nach seinem Tod in seiner ganzen Wirklichkeit zur Vollendung und Unsterblichkeit auferweckt worden. Eines der ältesten christlichen Osterzeugnisse findet sich bei Paulus: „Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf“ (1Kor 15,3–5). Der Tod ist somit Übergang des Geschaffenen zu Gott. Bei ihm finden Menschen ihr Ziel und ihre Vollendung. Mit Auferstehung ist demnach nicht die Wiederherstellung eines früheren Lebens-Zustands gemeint, sondern eine radikale Verwandlung, in die der ganze Mensch eintritt, um in der Überwindung von Raum und Zeit seine Vollendung bei Gott zu finden.
Wir freuen uns besonders, dass der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, den Festvortrag am Eröffnungstag halten wird. Für die Hauptreferate der Woche haben wir Professor Dr. Dr. Jochen Sautermeister, Moraltheologe an der Universität Bonn, sowie PD Dr. Paul Platzbecker, den stellvertretenden Leiter des IfL, gewinnen können. Ihnen und den weiteren Referentinnen und Referenten der jeweiligen Arbeitstage danken wir sehr für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung an der Pädagogischen Woche.

Auch die diesjährige Pädagogische Woche findet in bewährter Kooperation mit dem katholischen Institut für Lehrerfortbildung (IfL) statt.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!

Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke                  Christoph Westemeyer
Hauptabteilungsleiterin                                    Abteilungsleiter




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Wichtige Hinweise!




Lehrerinnen und Lehrer, die an der Pädagogischen Woche teilnehmen möchten, werden gebeten, einen Antrag auf Sonderurlaub zu stellen. Die staatliche Schulaufsicht ist informiert.

Auf Grund der allgemeinen Kostensteigerung muss die Tagungsgebühr für die Pädagogische Woche angepasst werden.

Der Tagessatz beträgt in diesem Jahr pauschal 10,00 €, für Referendarinnen und Referendare 5,00 €. Wir bitten darum, den Betrag zu Beginn des jeweiligen Tages am Tagungsbüro zu entrichten.

Veranstaltungsort:
Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln

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